1.Mai 2010 Schweinfurt

Wir…

-bedanken uns bei allen GenossInnen, die mit uns in Schweinfurt auf den Straßen waren!

-wünschen allen GenossInnen, die durch Polizeigewalt verletzt wurden, gute Besserung!

-hoffen, dass alle GenossInnen die in Gewahrsam genommen wurden, wieder auf freiem Fuß sind und ohne ernsthafte Konsequenzen davonkommen werden.

-werden in den nächsten Wochen den Ablauf des 1.Mai 2010 in Schweinfurt (selbst-)kritisch aufarbeiten, bitten aber um Verständnis, dass wir dies erst intern tun, bevor wir uns hierzu weiter äußern!


7 Antworten auf „1.Mai 2010 Schweinfurt“


  1. 1 Nürnberger 01. Mai 2010 um 22:20 Uhr

    War nett, nur etwas unorganisiert: Keine eigene Kundgebung, kein Lauti, keine eigene Demoroute. Schade!!!

    Die Taktik sich in kleinen Blocks durch die Stadt zubewegen ist nett, müsste nur besser koordiniert werden. Dadurch das kein Lauti da war, kammen kaum Infos zu den Leuten vor Ort, was die Blockadeversuche deutlich erschwerte. Großes Lob an den EA und an das Infotelefon!!! Immer erreichbar und freundlich.

    Nächstes Mal haben wir die Faschos

    Bis dahin

    Alerta, Alerta Antifaschista!!!

  2. 2 ebook leser 02. Mai 2010 um 7:10 Uhr

    Wieder gab es zum 1. Mai jede Menge Gewalt. Ich verstehe nicht warum das immer sein muss. Manchmal denke ich, die machen Krawall um des Krawall willens. Können die Menschen nicht vernünftig miteinander umgehen. Das hilft doch keinem. Überall gibt es überall auf der Welt Not und Armut und hier machen die Menschen Krawall. Wie soll das in unserer Gesellschaft weitergehen?

  3. 3 louis van gaal 02. Mai 2010 um 14:38 Uhr

    ich würde eher sagen, die demo war ein echter reinfall.
    allein schon dem dgb hinterherzulaufen ist nicht gerade das tollste, was man sich als antikapitalist_in vorstellen kann. der antikapitalistische block ist wahrhaftig untergegangen. so wie ein schwarzer block eben nur sein kann – inhaltsleer. es kam nichts rüber, null. nichtmal elektronische musik, an der man sich hätte erfreuen können. aber man wollte ihn ja unbedingt haben, diesen polit-kitsch aus den guten alten zeiten.
    so gesehen war es wirklich das beste mit abwesenheit zu glänzen.
    wenn kein eigener lauti am start und keine eigene kundgebung angemeldet ist (sollte es nicht beides geben? zwecks kritischer einwirkung, ne? oder gab es wenigstens redebeiträge?), dann frage ich mich, wie denn bitte kritisch auf die dort anwesenden menschen eingewirkt werden soll. gab es flugblätter? ich hab keins abbekommen.
    aber war es nicht auch eigentlicher sinn der sache, dass man sich dem bürgerbündnis anschließt um kritisch intervenieren zu können (was für mich das einzig sinnvolle gewesen wäre)? oder gab man sich doch zu sehr den illusionen und träumen hin bald in einem zug mit köln und dresden genannt zu werden? köln – dresden – schweinfurt. die gewerkschafter, parteimitglieder oder sonstigen nazigegner will ich sehen, die sich das blockieren zumuten und zutrauen würden, wenn mensch auch mal militant polizeigitter und ketten durchbrechen muss, um auf die route zu kommen. das trauten sich ja nichtmal die militantesten antifas an diesem tag. die routen der beiden demos haben sich nicht gekreuzt und mit eben dieser polizeipräsenz die anzutreffen war musste gerechnet werden (und mit der polizeitaktik eben auch), von daher war eigentlich schon die hoffnung abstrus, dass sich gewerkschaften, parteien, sonstige vereine und sekten an blockaden beteiligen würden. aber wenn demokratie abfeiern ja eben auch reicht?! genauso wie die hoffnungen auf eine erfolgreiche blockade durch militante antifaschist_innen und linksradikale eben auch schon vorher stark gegen 0 tendierten. aber wenn es ja eben auch reicht bündnisse mit demokrat_innen zu schließen, zum zwecke schweinfurt vor nazis zu schützen?!
    nunja, was ist von einem bündnis zu erwarten, dass selbst erst interne diskussionen darüber führen muss, ob sie dazu aufrufen sollen, den aufmarsch mit allen mitteln versuchen zu verhindern oder nicht (falls meine information stimmt)? ist irgendwie genauso schlimm wie prollige antifa-mackerei. buäh, ist das bürgerlich! und auch gar nicht klassenkämpferisch.
    wie mir wieder bestätigt wurde: an einem tag wie diesem, an dem es darum ging neonazis den tag zu versauen ist es eigentlich von anfang an unmöglich gesellschaftskritisch einwirken zu können. vom antifabündnis kam soweit ich weiß nichts. es ging wohl keine anstrengung aus in dieser hinsicht wirklich aktiv zu werden. was ich jedoch nur sah, war eine kleine gruppe, die mit roten handfahnen und transparenten („für den kommunismus“ und „zehn deutsche sind dümmer als fünf“) ein bisschen auf sich aufmerksam machte und flugblätter verteilte. nungut. ein versuch.
    auch wenn leider nicht weiter arg viel kritik vom ak maifeuer ausging als der „kritischere“ aufruf zum 1. mai, hat sich doch gezeigt, dass das vorgehen, im vorfeld kritik zu üben doch das klügere ist, als sich auf bündnisfähigkeit zu trimmen und sonst jegliche kritik an den herrschenden zuständen entweder im tumult untergeht, der entsteht wenn aufregung nur durch die hoffnung entsteht, den aufmarsch zu verhindern, aber keine aufregung, keine wut über die tagtäglichen bedingungen besteht, oder eben doch gar nicht geäußert wird.
    aber gut, dafür haben sie dann aber auch verbale prügel kassiert. zuviel theorie und kritik geübt? eigentlich nicht genug, aber das bisschen war wohl schon zu viel und so begann das gerede von den elitären antideutschen. oh yeah.

    eigentlich will ich dem antifabündnis nichts böses.
    dass sie es „(selbst-)kritisch“ aufarbeiten wollen macht mir ein wenig hoffnung.

  4. 4 Unterstützer 02. Mai 2010 um 16:45 Uhr

    Ein großes Dankeschön sollte auch an die Demosanis gehen, die sofort im Kessel bei den Verletzten waren und die Tränengasgeplagten wieder auf Vordermann gebracht haben!

    Man sieht sich nächstes Jahr

    No Pasaran!

  5. 5 louis van gaal 02. Mai 2010 um 21:38 Uhr

    immer diese böse gewalt.
    hier flogen ein paar flaschen, dort prügelten ein paar bullen.
    hier sollte niemand von gewalt sprechen, der von der gewalt schweigt, die von staat und gesellschaft ausgeht (ich meine hierbei gar nicht mal die körperliche gewalt). tagtäglich.
    krawall war das, was in schweinfurt abging, nicht. das war nicht mehr als geplänkel.
    scheiß drauf, dass die nazis laufen durften. es wird sich nicht viel ändern. nichtmal ein verhinderter naziaufmarsch hätte bewirkt, dass die menschen sich am montag wieder auf die arbeit quälen müssen und das menschen an den grenzen sterben.
    was vor allem geändert werden muss ist nicht nur der umgang untereinander. es muss sich vor allem auch die produktionsweise ändern. ich kann darauf scheißen, dass mir polizisten blumen schenken statt mich durch die gegend zu schubsen solange ich noch meine arbeitskraft verkaufen muss und mir der zugang zum gesellschaftlichen reichtum größtenteils verwehrt bleibt. und vielen anderen auch, die es nochmal um einiges schlimmer getroffen hat wie mich.

  6. 6 Toto und Harry 15. Mai 2010 um 1:37 Uhr

    hallo frau, herr admin,

    was ist denn mit eurer tollen berichterstattung. man wartet nicht ewig darauf. ihr seid peinlich……..lossssss

  7. 7 REDFLAG 02. Juni 2010 um 0:02 Uhr

    bringt ihr eigentlich noch irgendeinen beitrag zum 1. mai raus???

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